Naim Audio

Naim Audio Superline

Für viele Menschen ermöglicht die Schallplatte immer noch ein unvergleichliches Musikerlebnis – eines, das durch die SuperLine auf ein neues Niveau gehoben wird. Dank langjähriger Erfahrung in der Entwicklung herausragender Verstärkertechnik hat Naim mit der SuperLine eine MC-Phono-Vorstufe auf den Markt gebracht, die Analog- wie Digitalfans gleichermaßen ins Staunen versetzen kann.

Das Kernstück der SuperLine ist ein zweistufiger Class-A-Verstärker mit zwölf geregelten Spannungsversorgungen pro Kanal und teilpassiver RIAA-Entzerrung. Spezielle Transistorenkammern – ursprünglich für das Endstufen-Flaggschiff NAP 500 entwickelt – gewährleisten thermische Stabilität und tragen damit zur Erhaltung der Signalqualität bei.

Wie von den Referenz-Geräten CD555 und NAC 552 bekannt, ist die Elektronik der SuperLine auf einem durch Spiralfedern entkoppelten Subchassis gelagert. Das Resonanzverhalten des Subchassis wird durch eine schwere Messingplatte optimiert. Gerade bei den empfindlichen Kleinstströmen in einer Phono-Vorstufe macht sich die Eliminierung von Vibrationen durch einen höheren Rauschabstand und ein wesentlich realistischeres Klangbild bemerkbar.

Dank der mitgelieferten Impedanzstecker lässt sich die Eingangsimpedanz der SuperLine im Handumdrehen an unterschiedlichste Tonabnehmer anpassen.

Die SuperLine kann von einem speziellen Gleichstromausgang an der Vorstufe gespeist werden. Mit einem externen Netzteil des Typs FlatCap XS, das HiCapoder SuperCap lässt sich die Klangqualität in deutlich nachvollziehbaren Schritten weiter steigern, doch schon in der kleinsten Konfiguration zeigt die SuperLine, warum die Analogtechnik auch heutzutage so viele Anhänger hat. Die SuperLine lässt hochwertige Plattenspieler atemberaubend detailreich, realistisch und lebendig klingen.

 

Preis: € 2948,-

Naim Audio DAC – V1

Der DAC-V1 ist ein kompakter Digital-Analog-Wandler mit Vorstufen-Funktionalität. Er besitzt einen USB-Eingang, fünf Digitaleingänge für S/PDIF-Signale, eine digital gesteuerte analoge Lautstärkeregelung und einen frontseitigen Kopfhörerausgang.

Über seinen asynchronen USB-Anschluss lässt sich der DAC-V1 mit einem Computer verbinden, sodass die Wiedergabequalität nicht von der Computerhardware abhängt, sondern lediglich von der Qualität der Audiodaten. Und die darf mit dem DAC-V1 ungemein hoch sein: bis zu 24 Bit und 384 kHz. Der DAC-V1 verwandelt Ihren Computer in eine echte Highend-Musikzentrale, die umfassende Funktionalität mit exzellentem Klang verbindet.

Leistungsfähig, aber flexibel
Neben dem asynchronen USB-Eingang, der die Wiedergabe eines Computers auf Highend-Niveau hebt, sorgen die Digitaleingänge für eine deutliche Aufwertung weiterer Digitalquellen. Naims Wandlertechnologie verbessert die Wiedergabequalität von CD-Spielern, Streamingplayern, Spielekonsolen, TV-Geräten oder Festplattenspielern wie dem UnitiServe von Naim.

Durch die Kombination eines DAC-V1 mit einer NAP 100 und einem UnitiServeerhalten Sie eine kompakte Highend-Anlage, mit der Sie alle Vorteile der neuen digitalen Medien nutzen können. Mit dem DAC-V1 lassen sich aber auch konventionelle Hifi-Anlagen sinnvoll ergänzen: An einem freien Verstärkereingang angeschlossen, ermöglicht der DAC-V1 die Integration eines Computers oder mehrerer Digitalquellen – und das mit verblüffend hoher Klangqualität.

Wenn Sie Musik nur über Kopfhörer genießen wollen, nutzen Sie einfach den Kopfhörerausgang des DAC-V1, der dank eigenem Class-A-Eintaktverstärker außergewöhnlich hohe Wiedergabetreue bietet. In dieser Betriebsart werden weder Endstufe noch Lautsprecher benötigt.

Asynchroner Modus
Bei der Verarbeitung von Digitaldaten geht es nicht nur um Einsen und Nullen und deren Umwandlung in unterschiedliche Ausgangsspannungen. Höchste Klangtreue setzt auch voraus, dass sämtliche Datensamples zeitlich korrekt wiedergegeben werden. Wenn die Zeitintervalle zwischen einzelnen Samples verschieden groß sind – ein Effekt, den man Jitter nennt –, wird die Wellenform des Ausgangssignals verzerrt. Um dies zu verhindern, muss der Taktgeber, der die Datenverarbeitung steuert, in unmittelbarer Nähe der Wandlerschaltungen liegen. Der asynchrone USB-Modus macht dies möglich, da die Daten in diesem Modus nach Bedarf von der Quelle angefordert werden. Bei der Verwendung anderer Modi wird der Datentransport vom minderwertigen Taktgeber im Computer gesteuert.

 

Preis: € 1748,-

 

NAC – N 172 XS

Die Streaming-Vorstufe NAC-N 172 XS vereint zwei Produkte. Als konventionelle Vorstufe lässt sie sich perfekt in eine bestehende Anlage integrieren, wo sie in Kombination mit einer Endstufe (beispielsweise der NAP 155 XS) Musik von einem CD- oder Schallplattenspieler wiedergibt – emotional und mitreißend. Außerdem eröffnet Ihnen die 172 XS die Welt hochauflösender Musikdateien, des Webradios und des Streamings. Diese neue Welt kann musikalisch genauso erfüllend sein wie die herkömmlicher Datenträger, ist aber praktisch grenzenlos.

Das Audiostreaming birgt enormes Potenzial für den Musikgenuss zu Hause ­– mit der NAC-N 172 XS können Sie es voll ausschöpfen. Über Kabelverbindung oder WLAN gibt Ihnen die NAC-N 172 XS Zugriff auf Tausende von Webradiosendern und lädt so zu musikalischen Entdeckungsreisen ein. Mit einem optional erhältlichen Modul lassen sich auch UKW und DAB+ nutzen. Dank einer frontseitigen USB-Buchse spielt die NAC-N 172 XS Musikdateien von einem USB-Stick bzw. einem iPad, iPod oder iPhone, und über UPnP™ streamt sie Audiodateien, inklusive iTunes-Inhalten, von Ihrem Computer oder von Netzwerkfestplatten. Die NAC-N 172 XS unterstützt dabei Auflösungen von bis zu 32 Bit/192 kHz sowie alle gängigen Dateiformate: WAV, FLAC, Apple Lossless, AIFF, Windows-Media-formatierte Dateien, MP3, M4A, MMS, AAC und Ogg Vorbis. Darüber hinaus unterstützt sie die unterbrechungsfreie Wiedergabe der meisten Dateiformate.

Zum Anschließen herkömmlicher Quellgeräte bietet die NAC-N 172 XS drei Analogeingänge und fünf S/PDIF-Digitaleingänge. Letztere verarbeiten Signale mit bis zu 24 Bit/192 kHz und sind als optische (TosLink) und als Cinchbuchsen ausgeführt; dadurch wird die Vorstufe noch flexibler.

 

Preis: € 2.398,-

Preis € 2.698,- (inkl UKW / DAB Tuner)

 

NDS

Der NDS ist ein unvergleichlicher Streamingplayer. Von der Konstruktionsweise und Klangqualität der besten Naim-CD-Spieler inspiriert und mit neuester Audiotechnologie ausgestattet, hebt der NDS das Streaming und die Wiedergabe digitaler Quellen auf Weltklasseniveau. Mit einer Performance, die die preisgekrönten Modelle ND5 XS und NDX übertrifft, setzt der NDS gänzlich neue Maßstäbe für Highend-Quellen.

Der NDS birgt riesiges Potenzial für den Musikgenuss zu Hause. Er spielt Audiostreams, Webradiosender und Audiodateien von einem USB-Stick ab. Hinzu kommen drei Digitaleingänge, die S/PDIF-Signale mit bis zu 24 Bit/192 kHz von CD-Spielern, Computern oder sonstigen Digitalquellen verarbeiten.

Über ein Netzwerkkabel oder WLAN streamt der NDS Musik von einem UPnP-Server wie dem UnitiServe, von Ihrem Computer oder von Netzwerkfestplatten. Er verarbeitet dabei alle gängigen Datei- und Streaming-Formate mit bis zu 32 Bit/192 kHz, also auch in Studiomasterqualität. Der Streamingplayer unterstützt außerdem die unterbrechungsfreie Wiedergabe der meisten Dateiformate.

Wie der Referenz-CD-Spieler CD555 nutzt auch der NDS eine Reihe von Naims leistungsfähigsten Technologien, beispielsweise getrennte Digital- und Analogsektionen und aufwendige Entkopplungsmechanismen. Im NDS kommen dieselben Burr-Brown-Wandler-Chips und Oversampling- und Signalfilterungsverfahren zum Einsatz, die auch dem CD555 zu seiner herausragenden Klangqualität verhelfen. Das Verfahren zur Strom-Spannungs-Wandlung vereint Technologien, die vom CD555 und vom NaimDAC stammen, und wie beim CD555 ist die Elektronik des NDS auf durch Spiralfedern entkoppelten Subchassis mit Messingplatte gelagert, um Mikrofonie vorzubeugen.

Der NDS profitiert jedoch nicht nur von konstruktiven Gemeinsamkeiten mit dem CD555, sondern von Digital-Knowhow, das Naim im Lauf von mehr als zwei Jahrzehnten erworben hat. So tragen zur lebendigen, klaren und rhythmisch präzisen Wiedergabe des NDS auch Technologien bei, die Naim bei der Entwicklung des DAC und des NDX verfeinert und hier auf einzigartige Weise kombiniert hat: abgeschirmte Kammern für empfindliche Bauteile, getrennte Stromversorgungen für Digitalsektion, Analogstufen, Signalprozessoren und Taktgeber und natürlich unsere Anti-Jitter-Technologie.

 

Preis: € 8848,- (ohne Netzteil)

 

Uniti Lite

Wie sein großer Bruder, der preisgekrönte NaimUniti 2, vereint auch der UnitiLite sämtliche Arten von Audio-Geräten in einem. Er besitzt einen CD-Spieler, einen Streamingplayer, eine Vorstufe mit Analog- und Digitaleingängen, eine 50-Watt-Endstufe und (optional) einen UKW/DAB+-Tuner.

Über seine Netzwerk- und USB-Schnittstelle greift der UnitiLite auf eine neue Generation von Musikquellen zu: Audiodateien, die auf UPnP-Servern wie demUnitiServe oder einem PC gespeichert sind, Tausende von Webradiosendern aus der ganzen Welt und Musik von iPods, iPhones oder USB-Sticks. Dabei unterstützt er alle gängigen Formate bis hin zu Dateien in Studiomasterqualität (bis zu 32 Bit/192 kHz). Und wenn Sie in Ihrer Wohnung keine Netzwerkkabel verlegen wollen, nutzen Sie einfach die WLAN-Funktion des UnitiLite.

Zum Anschließen eines iPods oder sonstigen MP3-Players steht an der Gerätefront ein USB-Eingang zur Verfügung. Dank Apple-Authentifizierung kann der UnitiLite das Musiksignal von einem iPod sogar digital abgreifen, was für optimalen Klang sorgt. Über denselben Eingang lassen sich auch Musikdateien direkt von einem USB-Stick abspielen. Der integrierte D/A-Wandler verarbeitet Signale mit bis zu 24 Bit/192 kHz von externen Digitalquellen wie Satelliten-Receivern, DVD-Spielern oder Spielkonsolen.

Die Naim-typische Verstärkersektion mit acht Eingängen und 50 Watt Leistung pro Kanal macht den UnitiLite zur idealen Audioschaltzentrale. Sie brauchen nur noch ein Paar Lautsprecher!

Die Bedienung des UnitiLite ist ausgesprochen intuitiv. Der Player verbindet sich automatisch mit Netzwerken und sucht selbstständig Radiosender sowie Audiodateien auf UPnP-Servern. Der UnitiLite lässt sich nicht nur über seine Fronttasten oder seine Fernbedienung und das Display steuern, sondern auch über das iPhone/iPad-App undefinedn-Stream. CD-Titel, Audiodateien, Streams und sonstige Quellen – alles steht Ihnen nach wenigen Bedienvorgängen zur Verfügung.

 

Preis: € 2398,-

Preis € 2698,- (inkl UKW / DAB Tuner)

 

FraimLite

Das FraimLite basiert auf der Konstruktion des ersten Naim-Racks, des Fraim, und bietet wie dieses eine hohe Klangperformance und zeitloses Design. Ein FraimLite-Rack setzt sich aus einer Basisebene und mehreren Aufbauebenen zusammen, die jeweils durch drei Spikes und drei Teller von der darunter liegenden Ebene entkoppelt werden.

Sorgfältig ausgewählte Materialien sorgen für höhere Klangqualität, und die Abstände zwischen den FraimLite-Ebenen minimieren die durch Magnetfelder verursachte gegenseitige Beeinflussung der Komponenten. Zur weiteren Reduzierung magnetischer Störfelder wird weitestgehend auf eisenhaltige Materialien verzichtet.

Das FraimLite bietet eine technisch ausgeklügelte Basis, auf der Naim-Komponenten oder andere Audiogeräte ihr Potenzial entfalten können. Aufgrund der modularen Konstruktionsweise lässt sich das FraimLite bei einem Ausbau der Anlage erweitern, und da FraimLite- und Fraim-Ebenen frei kombinierbar sind, können in einem FraimLite-Rack beispielsweise eine oder zwei Fraim-Ebenen zur klanglichen Aufrüstung von Quellgeräten eingesetzt werden.

Wie das Fraim ist auch das FraimLite eine stabile Plattform, auf der Audiokomponenten optimal funktionieren. Selbst Naims Einstiegskomponenten lässt es durch höhere Auflösung und realistischere Dynamik, kurz: durch mehr Musik glänzen.

 

Fraim

Bei der Entwicklung des Fraim wollte Naim sicherstellen, dass ein Rack aus dem eigenen Hause alles übertrifft, was man bislang getestet hatte. Das dauerte eine Weile, denn schließlich spielt hier neben den klanglichen Eigenschaften auch das Design eine große Rolle.

Ein Fraim-Rack setzt sich aus einer Basisebene und mehreren Aufbauebenen zusammen. Die Basisebene ist eine stabile, resonanzarme Dreipunktkonstruktion, die das gesamte Rack mittels zweier Rahmen mit je einem Spikesatz vom Boden isoliert.

Die Aufbauebenen werden jeweils durch drei Spikes und drei Teller von der darunter liegenden Ebene entkoppelt. Jede Ebene besitzt einen Glasboden, der wiederum auf drei Entkopplungskugeln ruht. Durch die Minimierung der Kontaktflächen all dieser Verbindungspunkte beugt das Fraim der Übertragung mechanischer Energie vor; gleichzeitig sorgt die Stabilität der Konstruktion dafür, dass die Entkopplungsvorrichtungen in den Geräten optimal funktionieren. Die Abstände zwischen den Ebenen minimieren zudem die durch Magnetfelder verursachte gegenseitige Beeinflussung der Komponenten. Aufgrund der modularen Konstruktionsweise kann das Fraim bei einem Ausbau der Anlage erweitert werden.

Die Wahl der Materialien ist beim Fraim ebenso wichtig wie die Konstruktion an sich. Gehärteter Edelstahl, nach klanglichen Kriterien ausgewähltes Sicherheitsglas, Seitenteile aus extrudiertem Aluminium und furniertes Verbundmaterial – sie alle tragen zu einem Rack bei, das sowohl herausragende Klangperformance als auch Naim-typisches Design bietet.

 

Ovator S-600

Die Ovator S-600 ist das Ergebnis eines dreijährigen Entwicklungsprojekts, bei dem Naim bewährte Konstruktionen neu interpretiert hat. Gleichzeitig stellt sie einen technischen Fortschritt dar, der die Prinzipien der Elektroakustik auf gänzlich ungewohnte Weise umsetzt.

Eine der größten Innovationen der Ovator S-600 ist der Balanced Mode Radiator (BMR), ein neuartiger Schallwandler mit Flachmembran. Im Gegensatz zu herkömmlichen Chassis weist der BMR eine sehr hohe Bandbreite und eine über alle Frequenzen sehr gleichmäßige, breite Abstrahlcharakteristik auf. Um dies zu erreichen, muss man die Masse der Membran an sorgfältig berechneten Stellen erhöhen, damit diese gleichzeitig zu kolbenförmigen und Biegeschwingungen angeregt wird.

Der in einem Aluminiumzylinder untergebrachte BMR gibt sechs Oktaven im Mitten- und Hochtonbereich wieder, von der Übergangsfrequenz 380 Hz bis weit über den hörbaren Bereich hinaus. Das BMR-Modul ist an beiden Enden an einer Blattfeder aus Dural befestigt. Diese Aufhängung entkoppelt das Modul oberhalb einer Frequenz von 4 Hz vom Lautsprechergehäuse und beugt so einer mechanischen Beeinflussung durch die Basschassis vor.

Dank der hervorragenden akustischen Eigenschaften des BMR und des Fehlens einer Übergangsfrequenz im Stimmbereich beeindruckt der Mitten-/Hochtöner durch bislang unerreichte klangliche Geschlossenheit, exzellentes Timing und Klarheit.

Das BMR-Modul ist zwar die auffälligste technische Neuheit der Ovator S-600, ihre hohe Wiedergabequalität beruht jedoch auf der konsequenten Verbesserung zahlreicher Konstruktionsmerkmale sowie auf äußerst sorgfältiger Materialauswahl. So gehört zu einer musikalischen Wiedergabe des Bassbereichs wesentlich mehr als ein nach unten erweiterter Frequenzgang. Das speziell für die Ovator neu entwickelte 20-cm-Basschassis weist eine Reihe von elektroakustischen Merkmalen zur Minimierung von Verzerrungen und Kompression auf, was für Timing, Dynamik und Genauigkeit auf höchstem Niveau sorgt.

Der Chassiskorb wurde mithilfe der Finite-Elemente-Methode entwickelt, sodass er einerseits hohe Stabilität bietet und andererseits die Luftströmung nicht beeinträchtigt. In der Ovator S-600 kommen zwei Basschassis im Parallelbetrieb zum Einsatz.

Eine der größten Innovationen der Ovator S-600 ist der Balanced Mode Radiator (BMR), ein neuartiger Schallwandler mit Flachmembran. Im Gegensatz zu herkömmlichen Chassis weist der BMR eine sehr hohe Bandbreite und eine über alle Frequenzen sehr gleichmäßige, breite Abstrahlcharakteristik auf. Um dies zu erreichen, muss man die Masse der Membran an sorgfältig berechneten Stellen erhöhen, damit diese gleichzeitig zu kolbenförmigen und Biegeschwingungen angeregt wird.

Der in einem Aluminiumzylinder untergebrachte BMR gibt sechs Oktaven im Mitten- und Hochtonbereich wieder, von der Übergangsfrequenz 380 Hz bis weit über den hörbaren Bereich hinaus. Das BMR-Modul ist an beiden Enden an einer Blattfeder aus Dural befestigt. Diese Aufhängung entkoppelt das Modul oberhalb einer Frequenz von 4 Hz vom Lautsprechergehäuse und beugt so einer mechanischen Beeinflussung durch die Basschassis vor.

Dank der hervorragenden akustischen Eigenschaften des BMR und des Fehlens einer Übergangsfrequenz im Stimmbereich beeindruckt der Mitten-/Hochtöner durch bislang unerreichte klangliche Geschlossenheit, exzellentes Timing und Klarheit.

Das BMR-Modul ist zwar die auffälligste technische Neuheit der Ovator S-600, ihre hohe Wiedergabequalität beruht jedoch auf der konsequenten Verbesserung zahlreicher Konstruktionsmerkmale sowie auf äußerst sorgfältiger Materialauswahl. So gehört zu einer musikalischen Wiedergabe des Bassbereichs wesentlich mehr als ein nach unten erweiterter Frequenzgang. Das speziell für die Ovator neu entwickelte 20-cm-Basschassis weist eine Reihe von elektroakustischen Merkmalen zur Minimierung von Verzerrungen und Kompression auf, was für Timing, Dynamik und Genauigkeit auf höchstem Niveau sorgt.

Der Chassiskorb wurde mithilfe der Finite-Elemente-Methode entwickelt, sodass er einerseits hohe Stabilität bietet und andererseits die Luftströmung nicht beeinträchtigt. In der Ovator S-600 kommen zwei Basschassis im Parallelbetrieb zum Einsatz.

 

Ovator S-400

Die Ovator S-400 hat vieles mit ihrer großen Schwester, der S-600, gemein. Dabei schlägt sich die Verwandtschaft der beiden Lautsprecher nicht nur im eleganten Design, sondern auch in den technischen Merkmalen nieder.

Eine der größten Innovationen der Ovator S-400 ist der Balanced Mode Radiator (BMR), ein neuartiger Schallwandler mit Flachmembran. Im Gegensatz zu herkömmlichen Chassis weist der BMR eine sehr hohe Bandbreite und eine über alle Frequenzen sehr gleichmäßige, breite Abstrahlcharakteristik auf. Um dies zu erreichen, muss man die Masse der Membran an sorgfältig berechneten Stellen erhöhen, damit sie gleichzeitig zu kolbenförmigen und Biegeschwingungen angeregt wird.

Der in einem separaten Zylinder untergebrachte BMR gibt einen sehr breiten Frequenzbereich wieder, von den unteren Mitten bis weit über den hörbaren Bereich hinaus. Das BMR-Modul ist durch ein hysteresearmes Elastomer vom Gehäuse entkoppelt, was einer mechanischen Beeinflussung durch die Basschassis vorbeugt.

Dank der hervorragenden akustischen Eigenschaften des BMR und des Fehlens einer Übergangsfrequenz im Stimmbereich beeindruckt der Mitten-/Hochtöner durch bislang unerreichte klangliche Geschlossenheit, exzellentes Timing und Klarheit.

Das BMR-Modul ist zwar die auffälligste technische Neuheit der Ovator S-400, ihre hohe Wiedergabequalität beruht jedoch auf der konsequenten Verbesserung zahlreicher Konstruktionsmerkmale sowie auf äußerst sorgfältiger Materialauswahl. So gehört zu einer musikalischen Wiedergabe des Bassbereichs wesentlich mehr als ein nach unten erweiterter Frequenzgang. Das speziell für die Ovator neu entwickelte 16,5-cm-Basschassis weist eine Reihe von elektroakustischen Merkmalen zur Minimierung von Verzerrungen und Kompression auf, was für Timing, Dynamik und Genauigkeit auf höchstem Niveau sorgt.

Der Chassiskorb wurde mithilfe der Finite-Elemente-Methode entwickelt, sodass er einerseits hohe Stabilität bietet und andererseits die Luftströmung nicht beeinträchtigt. In der Ovator S-400 kommen zwei Basschassis im Parallelbetrieb zum Einsatz.

 

NAP 500

Die NAP 500 läutete eine neue Ära für Naim ein. Dank neuartiger Transistoren und zahlreicher weiterer Innovationen, die zu dieser Referenz-Endstufe führten, konnten sämtliche Naim-Verstärker auf ein neues Leistungsniveau gehoben werden. Die NAP 500 steht für puren Realismus – sie lässt in puncto Klangqualität schlichtweg nichts zu wünschen übrig.

Um die bei der Verwendung mehrerer Leistungstransistoren sonst üblichen Kompromisse zu vermeiden, machte sich Naim schon vor der Entwicklung der NAP 500 auf die Suche nach einem außergewöhnlich hochwertigen Transistor. Da auf dem Markt nichts zu finden war, was den gestellten Anforderungen entsprach, entwickelte Naim in fast zehnjähriger Zusammenarbeit mit einem Partner neuartige Leistungstransistoren, die außergewöhnlich hohe Bemessungswerte und eine sehr große Bandbreite bieten.

Die beiden Kanäle der NAP 500 sind als Brückenschaltung ausgelegt, was die Performance des Verstärkers auch bei sehr steilen Signalflanken steigert. Außerdem wurde auf die Reduzierung thermisch bedingter Verzerrungen geachtet, was bei Endstufen von großer Bedeutung ist. Ein nahezu geräuschloser intelligenter Lüfter mit variabler Geschwindigkeit sorgt bei Bedarf für erhöhte Wärmeableitung.

Bei Naim war man sich schon immer im Klaren darüber, wie wichtig die Vermeidung von Verzerrungen im Zusammenhang mit der Stromversorgung ist, weshalb bei den Spitzenverstärkern stets geregelte Netzteile zum Einsatz kommen. Die Kanäle der NAP 500 verfügen über jeweils zehn lokale Spannungsregler. Um die Störeinflüsse der Netzversorgung weiter zu verringern, ist der Transformator in einem separaten Gehäuse untergebracht. Das hochwertige Netzkabel Power-Line gehört zum Lieferumfang der Referenz-Endstufe.